Clubturnier 2025: Wo Sport auf Gemeinschaft trifft
Sonntag, 30.11.2025, 12:15 Uhr: Die Sporthallen in Bösingen liegen still da, fast ein wenig geheimnisvoll, als würden sie auf etwas warten. Doch diese Ruhe hält nicht lange. Minuten später öffnet sich die Tür, Stimmen dringen hinein, Lachen breitet sich aus, und die leeren Hallen beginnen zu leben. Es ist wieder soweit: Clubturnier-Zeit.
Die U18 der Modis hat sich bereits um 12:30 Uhr verabredet, um alles vorzubereiten. Doch in Wahrheit hatte dieses Turnier schon viel früher begonnen, im Kopf, im Herzen und beim Planen. Bereits am Morgen und an den Vortagen wurde eifrig gearbeitet: Kuchen gebacken, Listen geschrieben und Dekorationen vorbereitet. Man spürte richtig, wie viel Freude und Leidenschaft in den Vorbereitungen steckte. Und nun musste alles nur noch an seinen Platz.
Schon bald waren auch die ersten Spieler*innen aus anderen Teams anwesend und halfen beim Aufbau. Ab 13:30 Uhr füllten sich die Hallen allmählich. In beiden Hallen wurde bereits fleissig eingewärmt: Bälle flogen, Netze zitterten und Weihnachtsmusik dröhnte aus den Boxen. Eine Mischung aus Vorfreude und sportlichem Ehrgeiz lag förmlich in der Luft.
Um 14:15 Uhr trat Laura vor die versammelten Spielerinnen, Spieler und Zuschauer und begrüsste alle herzlich. Ein gemeinsames Foto hielt diesen Moment fest, ein Moment, der zeigte, dass ein Verein nicht nur für den Sport, sondern auch für den Zusammenhalt da ist. Danach wurden die Teams eingeteilt, natürlich passend zum diesjährigen Motto Kung Fu Panda. Sechs Teams, sechs Namen von Charakteren aus dem Film (Mr. Ping, Tigress, Master Shifu, Master Monkey, Viper und Lord Shen). Einige kannten den Film und die Figuren nicht, andere konnten sich sofort mit ihren Teamcharakteren identifizieren. Jedes Team spielte einmal gegen jedes andere. Es gab kurze, 15-minütige, aber intensive Spiele, bei denen jede Sekunde zählen konnte. Am Ende gab es Punkte für den Sieg, aber auch die erzielte Punktzahl aus den Matches wurde gezählt. Letztere sollte noch für Spannung sorgen.
Zwischen den Matches und in der grossen Pause gab es die Gelegenheit mit Mandarinen, Nüssen und einer beeindruckenden Auswahl an Kuchen, Energie zu tanken. Die halbstündige Pause wurde zum Treffpunkt für Gespräche, zum Lachen, zum Wiedersehen. Man knüpfte neue Kontakte, stärkte alte Freundschaften und merkte, dass der Sport Menschen verbindet.
Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer wurden mit packenden Ballwechseln, knappen Punkten und speziellem Teamgeist belohnt, da sich die Spieler*innen in den Teams teilweise vorher nicht kannten. So ist es auch nur am Clubturnier möglich, dass eine der Jüngsten im Verein mit dem Ältesten des Vereins in einer Mannschaft spielen kann. Jede Mannschaft gab alles, jeder Punkt wurde gefeiert, und am Schluss wartete der verdiente Applaus für den Sieger des Tages. Doch besonders dramatisch wurde der Kampf um den zweiten Platz: Nur drei gespielte Punkte entschieden darüber, wer 2. und wer 3. wurde. Drei kleine Punkte, nach all den Spielen und all der Anstrengung.
Kurz nach 16:30 Uhr wurde das Turnier offiziell beendet. Doch die Energie in der Halle war noch nicht verschwunden. Einige blieben und spielten weiter, ganz ungezwungen, einfach aus Freude am Sport und aneinander. Erst um 17:00 Uhr hiess es endgültig: abbauen, aufräumen und nach Hause gehen.
Es war ein Tag, der einmal mehr zeigte, warum dieses Clubturnier so besonders ist: wegen der Menschen, der Stimmung, der Erinnerungen, des Gefühls, als Verein zusammenzugehören und das auch leben zu können. Genau deshalb freut man sich schon heute auf das nächste Mal.
An dieser Stelle möchte ich allen herzlich danken, die teilgenommen haben, die vorbei kamen als Zuschauerinnen und Zuschauer. Ein ganz herzlicher Dank geht aber auch an allen, die bei der Organisation involviert waren und tatkräftig mitgeholfen haben. Ohne euch wäre so ein Turnier nicht möglich!
Allen viel Erfolg bei den verbleibenden Matches im alten Jahr und eine ganz schöne Adventszeit!